Joggendes Paar mit Kinderwagen - Stillen und SportDas Muttersein ist eine schöne Zeit und das Augenmerk ist auf den Säugling gerichtet. Als Mutter geht man auf die Bedürfnisse des Kindes ein und stellt seine eigenen oftmals hinten an. Dabei sind Freiräume für die Eltern und besonders auch für die Mutter auch von großer Bedeutung. Die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und einen Rahmen zu finden, diese leben zu können ist für eine ausgeglichene Mutterschaft wesentlich. Eine Mutter, die sich auch noch als Frau wahrnimmt und für Freiräume sorgt, kann erfrischt und mit neuer Energie sich wieder um ihren Säugling kümmern. Daher ist es wichtig, dass eine Mutter Stillen und Sport kombinieren kann.

Das Bedürfnis nach Bewegung und sportlicher Aktivität ist hierbei häufig ein Bedürfnis. Einerseits um seinen Körper mal wieder zu spüren und Erfolgserlebnisse zu verspüren. Andererseits ist der Wunsch eine Wohlfühlfigur wieder zu erlangen nach der Schwangerschaft von vielen Frauen  präsent. Des Weiteren wurde in mehreren Studien nachgewiesen, dass Sport vor Depressionen schützen kann und somit auch für eine Wochenbettdepression eine Prävention darstellen kann.

Doch wie kann es einer frisch gebackenen Mutter gelingen diesem Wunsch nachzukommen? Ist es möglich regelmäßig den beiden Interessen Stillen und Sport nachzugehen? Was ist, wenn in dieser Zeit der Säugling Hunger bekommt?

Häufig gibt es im sozialen Umfeld weitere Bezugspersonen für das Neugeborene. Die Kleinen fühlen sich für eine gewisse Zeit oft auch bei ihren Vätern, Großeltern, FreundInnen der Mutter oder anderen Vertrauten wohl und sicher. Das Stillen kann jedoch von niemandem übernommen werden. Um dem Säugling auch während der Abwesenheit der Mutter die beste Nahrung geben zu können, gibt es Milchpumpen und dazugehörige Fläschchen.

Erfahrung Stillen und Sport

Für mich war Sport in der Schwangerschaft von großer Bedeutung und mein Wohlbefinden stieg dadurch deutlich. 2 Tage vor der Geburt unseres Sohnes war ich das letzte Mal joggen. Ich drehte nur noch kleinere Runden von 20-30 Minuten und lief im moderaten Tempo. Daher hatte ich auch nach der Geburt den Wunsch zeitnah wieder körperlich aktiv zu werden. Nach dreieinhalb Wochen ging ich 2-3 Mal pro Woche Radfahren. In dieser Zeit passte mein Mann auf unseren Kleinen auf. Ich pumpte am Abend zuvor Milch ab und bewahrte diese im Kühlschrank auf. Bekam unser Sohn Hunger, konnte mein Mann die Milch aufwärmen und ihm in einem Fläschchen füttern.

Für die Vater-Sohn-Beziehung waren und sind diese Zeiten stärkend und die Bindung wird stärker. Unser Sohn weiß, dass auch sein Papa ihn versorgen kann und dass er sich auf ihn verlassen kann. Zudem kommt nach dieser Zeit stets eine ausgepowerte und glückliche Mama zurück, sodass sich alles lohnt. Ohne das Abpumpen wäre ich nicht bereit für ein bis eineinhalb Stunden von meinen Sohn getrennt zu sein. Natürlich kann man sicherheitshalber auch noch das Handy mitnehmen. Wir hatten bisher jedoch noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Wichtig ist, dass man auf das Kind Rücksicht nimmt und die Zeiten nicht unnötig lange streckt.

Auch ein geeigneter Sport-BH erleichtert dir der Wiedereinstieg in Sport aller art Ich habe mir mehrere (BH`s von Triumph)* zugelegt und bin damit sehr zufrieden.

 

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