Milchstau vermeidenNach der Geburt deines Kindes lernen du und dein Baby wie für euch das Stillen am besten funktioniert. Dabei möchtest du natürlich einen Milchstau vermeiden. Es gibt hierfür kein Patentrezept und jede Stillbeziehung ist individuell verschieden. Der Zeitraum von sechs Wochen nach der Geburt wird häufig als Phase des Lernens bezeichnet. Dies bedeutet, dass sich in dieser Zeit Mutter und Kind gegenseitig kennenlernen und ihre Stillbeziehung entwickeln und festigen. Besonders zu Beginn der Stillzeit muss sich auch der weibliche Körper an die neue Situation anpassen und es kann eine Brustentzündung entstehen bzw. sich ein Milchstau bilden. Wenn dein Baby noch sehr klein ist trinkt es eventuell nicht so viel Milch, wie dein Körper produziert. Dadurch können deine Brüste sehr prall und schmerzempfindlich werden. Auch Stress kann hierfür eine Ursache sein.

Es gibt verschiedene Dinge die bei Milchstau helfen. Das Kühlen der Brust führt zu Linderung der Schmerzen und Schwellungen. Durch die Kühlung zieht sich das Gewebe zusammen und dein Körper wird nicht noch zusätzlich angeregt besonders viel Milch zu produzieren. Quark, ein kühler Waschlappen oder auch Thermopads* können dies bewirken. Damit kannst du den Milchstau vermeiden.

Das Abpumpen kann eine weitere Möglichkeit sein Entspannung in deinen Körper zu bringen. Wichtig ist hierbei, dass du nur in Maßen abpumpst, damit die Milchproduktion nicht unnötig angeregt wird. Es könnte ein negativer Kreislauf entstehen. Das Abpumpen soll lediglich eine Erleichterung erbringen bis dein Baby dies wieder übernehmen kann. Daher solltest du dir in diesem Fall eher eine Milchpume zulegen. Durch das Abpumpen kannst du dir die überschüssige Milch zu Nutzen machen und deine Muttermilch eingefrieren. So kannst du dir einen Milchvorrat anlegen sodass zum Beispiel eine andere Bezugsperson deines Kindes ihm deine Milch in einer Flasche füttern kann und du Zeit für Dich hast. So kannst du aus dem Milchstau doch noch was Gutes gewinnen.

Die Geburt eines Babys bringt Veränderungen in ein Leben. Du bist als Mutter die erste Bezugsperson. Das heißt jedoch nicht, dass du rund um die Uhr perfekt funktionieren musst. Es ist wichtig, dass du auch bewusst Auszeiten schaffst. Familienmitglieder und Freunde können dir deinen kleinen Schatz vielleicht mal abnehmen und du kannst dir eine Dusche gönnen oder mal eine Runde ausgiebig schlafen. Die Möglichkeit, dass auch andere Bezugspersonen deinem Baby deine Muttermilch geben können, kann Entlastung bringen.

Bei anhaltenden Brustschmerzen ist das Aufsuchen eines Arztes oder das Kontaktieren der Hebamme erforderlich.Ich hoffe, dass sich bald Linderung einstellt.

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